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Führungsallianz Stefan Lohmeier, Nils Peters, Niels Pirck

Zukunft geht gemeinsam

Unsere neue Führungsallianz seit dem 1. Januar 2026

Der Vorstand - unterschiedliche Verantwortlichkeiten, ein gemeinsames Ziel: eine stabile, leistungsfähige und zukunftssichere Genossenschaftsbank.

Der Vorstand der VReG versteht Führung als Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven.

Vertrieb, Produktion (Marktfolge), Steuerung und operative Weiterentwicklung verfolgen jeweils eigene Schwerpunkte – verbunden durch ein gemeinsames Werteverständnis.

Während der Vertrieb den direkten Kontakt zu Mitgliedern und Kunden gestaltet und Nähe erlebbar macht, sorgt die Steuerung für wirtschaftliche Stabilität, Risikobewusstsein und langfristige Tragfähigkeit.

Ergänzt wird diese Perspektive durch den gezielten Ausbau leistungsfähiger Strukturen in Kreditmarktfolge und IT, die das Fundament für Verlässlichkeit, Effizienz und Zukunftsfähigkeit bilden.

Diese Rollen stehen nicht nebeneinander, sondern greifen bewusst ineinander. Entscheidungen werden gemeinsam getragen – mit dem Anspruch, kurzfristige Anforderungen und langfristige Verantwortung in Einklang zu bringen.

So entsteht eine Bank, die sich weiterentwickelt, ohne ihre Wurzeln zu verlieren: regional verankert, wirtschaftlich solide und offen für Veränderung.

Fünf Fragen an den Steuerungsvorstand Stefan Lohmeier

  • Stefan Lohmeier

    Vorstandssprecher Stefan Lohmeier
  • Was bedeutet für Sie persönlich der genossenschaftliche Auftrag – und wie prägt er Ihre täglichen Entscheidungen als Vorstand?
     

    Stefan Lohmeier: Der genossenschaftliche Auftrag bedeutet für mich, wirtschaftlichen Erfolg immer mit dem Nutzen für unsere Mitglieder zu verbinden. In meiner täglichen Arbeit frage ich mich deshalb regelmäßig: Dient diese Entscheidung langfristig unseren Kunden, unserer Region und unserer Bank – oder nur kurzfristigen Effekten?

  • Welche Verantwortung trägt eine regionale Genossenschaftsbank heute gegenüber Mitgliedern, Mitarbeitenden und der Region – und wo sehen Sie dabei klare Grenzen?
     

    Stefan Lohmeier: Wir tragen Verantwortung für stabile Finanzlösungen, verlässliche Arbeitsplätze und eine nachhaltige regionale Entwicklung. Zu einem langfristigen Erfolg der Bank und der zukünftigen Förderung unserer Mitglieder gehört eine transparente Kommunikation: Nicht jedes Vorhaben ist wirtschaftlich darstellbar.

    Verantwortung heißt für mich auch, Grenzen klar zu benennen und transparent zu kommunizieren.

  • Welche Herausforderungen im Bankenmarkt sind spürbar – und wo sehen Sie echte Chancen für Ihr Haus?


    Stefan Lohmeier: Herausforderungen bereiten uns die zunehmende Austauschbarkeit von Finanzprodukten. Unsere Chance liegt genau darin, dem etwas entgegenzusetzen: mit unserem Alleinstellungsmerkmal der Mitgliedschaft an unserer Bank – also Teilhabe und Mitbestimmung - , mit persönlicher Beratung, regionaler Nähe und echter Beziehung. Wenn uns das gelingt, bleiben wir auch im digitalen Umfeld unverwechselbar.

  • Was muss sich in Ihrer Bank in den kommenden Jahren verändern, damit sie auch für die nächste Generation von Mitgliedern und Kunden relevant bleibt?
     

    Stefan Lohmeier: Wir müssen Beratung einfacher, schneller und digitaler gestalten – ohne unsere persönliche Stärke zu verlieren. Das gelingt nur, wenn wir Prozesse konsequent vom Kunden her denken und unsere Mitarbeitenden aktiv in diesen Wandel einbeziehen. Das ist ein Hauptgrund dafür, warum ich zusammen mit meinen Kollegen Kraft und Energie in den laufenden Umbau und die Weiterentwicklung unseres Hauses investiere.

  • Woran würden Sie persönlich in zehn Jahren messen, ob Ihre Zeit im Vorstand erfolgreich war – unabhängig von Bilanzkennzahlen?
     

    Stefan Lohmeier: Wenn unsere Kunden uns weiterhin ihr Vertrauen schenken, unsere Mitarbeitenden gern hier arbeiten und unsere Bank als verlässlicher Partner in der Region wahrgenommen wird. Dann war meine Arbeit erfolgreich – unabhängig von einzelnen Jahreszahlen.

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Stefan Lohmeier (54)
Qualifikation:Diplom-Kaufmann und Kaufmann der Agrarbetriebswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Aufgaben:Banksteuerung/Finanzen, Compliance, Interne Revision, IT, Organisation, Personalmanagement und Unternehmensentwicklung
Wegmarken:

Marktbereichs- und Vertriebsleiter Norderstedter Bank, eG, Leiter des Kreditbereichs, Vorstand Raiffeisenbank Bargteheide eG, Vorstand Volksbank Raiffeisenbank eG

Leidenschaft:genossenschaftliche Werte und große Verbundenheit mit Heimat, Region und Landwirtschaft
Hobbys:auf dem elterlichen Hof immer nochmal ´ne Runde mit dem Trecker drehen, Joggen
Und sonst?gewählter Sprecher aller Volksbanken und Raiffeisenbanken Schleswig-Holsteins, Mitglied im Wirtschaftsrat Schleswig-Holstein und ehrenamtlicher Aufsichtsratsvorsitzender der Wasserversorgungsgenossenschaft

Fünf Fragen an den Vertriebsvorstand Niels Pirck

  • Niels Pirck

    Vorstand Niels Pirck
  • Was bedeutet für Sie persönlich der genossenschaftliche Auftrag – und wie prägt er Ihre täglichen Entscheidungen als Vorstand?
     

    Niels Pirck: Der genossenschaftliche Auftrag bedeutet für mich, Bank aus der Perspektive unserer Mitglieder und Kunden zu denken sowie weiterzuentwickeln. Womit stiften wir den größten Nutzen. Mir ist dabei wichtig mit einem hohen Maß an Qualitätsorientierung für Kundenbegeisterung zu sorgen.

  • Welche Verantwortung trägt eine regionale Genossenschaftsbank heute gegenüber Mitgliedern, Mitarbeitenden und der Region – und wo sehen Sie dabei klare Grenzen?
     

    Niels Pirck: Wir tragen Verantwortung für stabile Finanzlösungen, verlässliche Arbeitsplätze und eine nachhaltige regionale Entwicklung. Aber nicht jedes Vorhaben ist auch wirtschaftlich darstellbar. Verantwortung heißt für mich Chancen und Risiken klar zu benennen.

  • Welche Herausforderungen im Bankenmarkt sind spürbar – und wo sehen Sie echte Chancen für Ihr Haus?
     

    Niels Pirck: Zu viele Menschen unterschätzen die künftige Rentensituation. Regionalbanken haben sich zu zögerlich mit Kryptowährungen und digitalen Lösungen befasst. Das hat uns Marktanteile u. a. bei jungen Kunden gekostet. Unsere Chance liegt nun genau darin. Noch 2026 will die Genossenschaftliche FinanzGruppe die Möglichkeiten in der VR Banking App schaffen. Dann muss unser Auftrag darin bestehen, dies für unsere Kundinnen und Kunden zu ermöglichen.

  • Was muss sich in Ihrer Bank in den kommenden Jahren verändern, damit sie auch für die nächste Generation von Mitgliedern und Kunden relevant bleibt?
     

    Niels Pirck: Wir müssen unsere regionale Relevanz erhöhen. Dabei gilt es, Kunden für die Anlage in Wertpapieren zu begeistern. Altersvorsorge z. B. über ratierliches Wertpapiersparen sollte fester Bestandteil jeder Beratung sein. Chancen der künstlichen Intelligenz können wir kundenorientiert nutzen, um schneller und digitaler zu werden. Mit tiefem Verständnis für Geschäftsmodelle entwickeln wir als „Chancenermöglicher“ unternehmerische Lösungen für unsere Firmenkunden. Ebenso unterstützen wir Finanzierungskonzepte, die Wohnraum in der wachsenden Metropolregion schaffen.

  • Woran würden Sie persönlich in zehn Jahren messen, ob Ihre Zeit im Vorstand erfolgreich war – unabhängig von Bilanzkennzahlen?
     

    Niels Pirck: Meine Arbeit war erfolgreich, wenn wir von unseren Kundinnen und Kunden als einer der ersten Ansprechpartner für Finanzlösungen wahrgenommen werden und eine wirksame Relevanz für unsere Region als Kreditinstitut haben. Dafür sind wir digital und persönlich nah an den Menschen und den Unternehmen.

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Niels Pirck (48)
Qualifikation:

Bankkaufmann, Dipl. Sparkassenbetriebswirt S-Hochschule Bonn, KWG-Vorstandskompetenz S-Hochschule Bonn und ADG-Akademie Montabaur

Aufgaben:Vertriebsverantwortung für alle Regionen, Immobilien und Beteiligungen, Treasury, Vertriebs- und Verbundmanagement, Marketing 
Wegmarken:Abteilungsleiter, Regionalleiter, Regionaldirektor Privat- und Firmenkunden Hamburger Sparkasse, Vorstand Sparda Bank Hamburg eG 
Leidenschaft:meine Kinder Viktoria und Louis, die Liebe zur Region und seit 37 Jahren aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr
Hobbys:Tennis, Laufen, Skifahren, Rotary, Reisen und Grillen
Und sonst?langjährig ehrenamtlich in der Handelskammer Hamburg engagiert, ehrenamtlicher Richter beim Finanzgericht Hamburg

Fünf Fragen an den Generalbevollmächtigten Nils Peters

  • Nils Peters

    Generalbevollmächtigter Nils Peters
  • Was bedeutet für Sie persönlich der genossenschaftliche Auftrag – und wie prägt er Ihre täglichen Entscheidungen?
     

    Nils Peters: Der genossenschaftliche Auftrag bedeutet für mich, mein Handeln und meine Entscheidungen an der Förderung unserer Mitglieder und Kunden auszurichten. Die wirtschaftliche Stabilität der VReG und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben ist dabei kein Selbstzweck, sondern zwingende Voraussetzung, den Förderauftrag dauerhaft zu erfüllen.

  • Welche Verantwortung trägt eine regionale Genossenschaftsbank heute gegenüber Mitgliedern, Mitarbeitenden und der Region – und wo sehen Sie dabei klare Grenzen?
     

    Nils Peters: Als regionale Universalbank zu nahezu allen finanziellen Bedürfnissen gute Lösungen anzubieten, ist unsere Verantwortung. Der Kundennutzen steht hierbei im Vordergrund. Eine gute Governance- und Compliance-Kultur ist uns wichtig und beinhaltet auch Grenzen. Durch das bei Genossenschaftsbanken verankerte Regionalprinzip stehen die Menschen der Region im Mittelpunkt unseres Wirkens. Unseren Mitarbeitenden wollen wir ein verlässlicher Arbeitgeber sein, wir haben die Verantwortung für knapp 600 Mitarbeitende und ihre Familien.

  • Welche Herausforderungen im Bankenmarkt sind spürbar – und wo sehen Sie echte Chancen für Ihr Haus?
     

    Nils Peters: Als Teil der starken genossenschaftlichen Finanzgruppe, die sich mehr als 160 Jahre bewährt und immer wieder neu erfunden hat, blicke ich zuversichtlich in die Zukunft. Sofern wir den Kunden verstehen, den Kundennutzen stets voranstellen und unsere Nähe zu unseren Kunden als Stärke leben, werden wir unsere Chancen stets bewahren.

  • Was muss sich in Ihrer Bank in den kommenden Jahren verändern, damit sie auch für die nächste Generation von Mitgliedern und Kunden relevant bleibt?
     

    Nils Peters: Wir müssen die Veränderungen der Bedürfnisse unserer Zielkundengruppen als einen stetigen Prozess annehmen und uns darauf zeitnah mit der genossenschaftlichen Finanzgruppe optimal einstellen. Eine Antwort ist momentan beispielsweise die Etablierung des Private Bankings für vermögende Privatkunden.

  • Woran würden Sie persönlich in zehn Jahren messen, ob Ihre Zeit erfolgreich war – unabhängig von Bilanzkennzahlen?
     

    Nils Peters: Ich freue mich sehr, wenn wir in zehn Jahren eine höhere Kundenzufriedenheit feststellen und eine nachhaltige Unternehmenskultur vorweisen können.

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Nils Peters (57)
Qualifikation:

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Verbandsprüfer, Diplom-Kaufmann, Bankkaufmann

Aufgaben:Verantwortlich für Marktfolge (Aktiv und Passiv) und Recht; berichtet direkt an den Vorstand
Wegmarken:Partner der CASIS Wirtschaftsprüfung und der CASIS Steuerberatung, Abteilungsleiter Prüfung und Betreuung Banken in Schleswig-Holstein und Hamburg beim Genoverband
Leidenschaft:Familie
Hobbys:Reisen, Motorradfahren
Und sonst?Positive Grundeinstellung

Schlussbemerkung des Vorstands

Seit dem 1. Januar 2026 übernehmen wir gemeinsam Verantwortung.

Die Führung einer Genossenschaftsbank lebt vom Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven. Nähe zum Markt, wirtschaftliche Steuerung und leistungsfähige interne Strukturen sind keine Gegensätze, sondern ergänzen sich gegenseitig.

Der Vorstand unserer Bank versteht seine Aufgabe darin, diese Perspektiven zusammenzuführen – mit dem Ziel, Stabilität, Zukunftsfähigkeit und regionale Verantwortung dauerhaft miteinander zu verbinden. Die strategische Steuerung der VReG bildet dabei die Grundlage allen Handelns. Der genossenschaftliche Auftrag ist das Leitmotiv, den wirtschaftlichen Erfolg stets im Zusammenhang mit dem Nutzen für Mitglieder, Kunden und Region zu betrachten.

Entscheidungen werden daher nicht isoliert, sondern mit Blick auf ihre langfristigen Auswirkungen getroffen. Verlässlichkeit, Augenmaß und Nachhaltigkeit stehen dabei im Mittelpunkt – insbesondere in einem Umfeld, das von zunehmender Komplexität und schnellen Veränderungen geprägt ist.

Ein zentrales Element der Vorstandsarbeit ist der kontinuierliche Dialog mit Mitgliedern und Kunden. Persönliche Beratung, regionale Präsenz und tragfähige Beziehungen bleiben auch im digitalen Zeitalter wesentliche Erfolgsfaktoren.

Ziel ist es, moderne Beratungsangebote mit persönlicher Nähe zu verbinden und individuelle Finanzlösungen anzubieten, die den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen und Unternehmen in unserer Region entsprechen.

Gleichzeitig trägt der Vorstand die Verantwortung für die wirtschaftliche Solidität der Bank. Eine vorausschauende Steuerung, ein verantwortungsbewusster Umgang mit Risiken sowie eine nachhaltige Eigenkapitalentwicklung sind Voraussetzung dafür, auch in herausfordernden Zeiten handlungsfähig zu bleiben.
 

Stabilität wird dabei nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als Grundlage für Vertrauen – bei Mitgliedern, Kunden, Mitarbeitenden und Partnern.

Mit Blick auf die kommenden Jahre gewinnt die Weiterentwicklung interner Prozesse zunehmend an Bedeutung. Insbesondere in der Kreditbearbeitung und in der IT liegt ein wesentlicher Schlüssel für Effizienz, Qualität und Verlässlichkeit.

Vorstand und Geschäftsleitung verfolgen das Ziel, Abläufe ganzheitlich zu betrachten und Medienbrüche, Komplexität und manuelle Tätigkeiten schrittweise zu reduzieren. Klare Verantwortlichkeiten, transparente Prozesse und stabile Systemlandschaften sollen dazu beitragen, Mitarbeitende spürbar zu entlasten und gleichzeitig regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.

Veränderung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Wir verstehen es als unsere Aufgabe, diesen Wandel strukturiert, nachvollziehbar und gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu gestalten. Offene Kommunikation, realistische Zielbilder und ein gemeinsames Verständnis für Notwendigkeiten bilden dabei die Grundlage. Nur so kann Weiterentwicklung gelingen, ohne die gewachsene Kultur und regionale Identität der Bank aus dem Blick zu verlieren.

Die kommenden Jahre werden weiterhin von Dynamik und Unsicherheit geprägt sein. Wir sind überzeugt, dass die genossenschaftliche Idee gerade unter diesen Bedingungen ihre besondere Stärke entfaltet.

Mit einer klaren strategischen Ausrichtung, soliden wirtschaftlichen Grundlagen und dem Vertrauen unserer Mitglieder wird unsere Bank ihren Weg konsequent fortsetzen – verantwortungsvoll und bodenständig. Wir fühlen uns der Zukunft verpflichtet.

Ihr Stefan Lohmeier und Niels Pirck

Vorstand der VReG

Bildquelle: ©VReG/Nils Hendrik Müller