Herausforderungen annehmen – Zukunft gestalten

Itzehoe. Einfach machen. Zwei Worte, die man nicht oft aus dem Mund von risikobewussten Bankern hört. Und doch zog sich „Einfach machen“ wie ein roter Faden durch das Geschäftsjahr 2016, welches die Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe am 19.06.2017 im Frauenhofer-Institut für Siliziumtechnologie auf der ordentlichen Vertreterversammlung feierte.

Festredner Knut Kircher (m.) zwischen dem Vorstand Stephan Schack (l.) und Manfred Kowalewski (r.)

Chancenverwerter

Veränderungen wie die Einführung der technikbasierten Genossenschaftlichen Beratung, bei der gemeinsam mit dem Kunden seine persönliche Finanzstrategie entwickelt wird, waren bedeutende Meilensteine. Dieses Konzept stellt, ganz nach der genossenschaftlichen Philosophie, den Kunden mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt.  
Vor allem Entwicklungen dieser Art ermöglichten es der Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe, trotz schwierigen Rahmenbedingungen, wie der Niedrigzinsphase, wieder einmal erfolgreich zu sein.
„Wir nehmen Herausforderungen als Chancen an, um dann die Zukunft selbst zu gestalten.“, zog unser Vorstand Manfred Kowalewski, auch im Namen seines Vorstandskollegen Stephan Schack, zufrieden Bilanz.

Mit gleicher, positiver Einstellung wurde das Thema Digitalisierung angepackt. „Wir haben die Stelle des Chief Digital Officers (CDO), bewusst mit einem Nichtbanker besetzt.“, so Kowalewski, „Holger Meyer, der über zwanzig Jahre Erfahrung in der digitalen Transformation hat, unterstützt seit Anfang vergangenen Jahres unsere erste Führungsebene. Das war auch deshalb erforderlich, um der Digitalisierung die notwendige Bedeutung zuzusprechen.
Der Fortschritt rund um Smartphones, Onlinebanking und Co ist nicht von sich heraus gut oder schlecht. Es liegt einzig und allein bei uns Menschen und daran, was wir daraus machen.“
Seitdem wurden unter anderem Hausmessen durchgeführt, um unsere Kolleginnen und Kollegen rund um das Thema Digitalisierung der Bankenbranche zu schulen. Apps, Onlinebanking und Social Media standen im Mittelpunkt – alles Bereiche, in die wir uns 2016 intensiv vorwagten und „einfach machten“.

Dass die Bank sich weiter zukunftsorientiert zeigen wird, beweist das Großprojekt, das im nächsten Jahr seinen so genannten „Kick off“ feiern wird. Das Verschmelzen der Rechenzentralen der Volks- und Raiffeisenbanken macht es notwendig auf deren gemeinsam entwickeltes Bankanwendungsverfahren agree21 umzustellen. Das Projektteam rund um Nils Kirchner taufte das Projekt „Chancenverwerter“, da die Bank auch bei dieser Veränderung das Potenzial sieht, Prozesse smarter und somit für unsere Kunden angenehmer zu gestalten.

Veränderungen zeigen Wirkung

Dass die genossenschaftliche Idee ein Erfolgsmodell ist, machte Manfred Kowalewski während des Vorstandsberichtes, in dem er die wesentlichen Geschäftszahlen der Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe in der Jahresbilanz für 2016 vorstellte, deutlich. Die vorgenommenen Veränderungen zeigten Wirkung, sodass auch in dem schwierigen Bankenjahr ein solides Wachstum bei zufriedenstellender Ertragslage erreicht werden konnte. Ein großes Lob sprach unser Vorstand wie auch unser Aufsichtsrat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bank aus. „Wir haben ein starkes Team, sowohl auf unseren Bühnen in den Filialen, wie auch hinter den Kulissen und dem verdanken wir unseren Erfolg.“, so Kowalewski, der seinen Vortrag mit einem frei übersetzten Zitat von Wayne Gretzky aus dem Hockeysport beendete: „Ein guter Hockey Spieler bewegt sich dorthin, wo sich der Puck gerade befindet. Ein großartiger Hockeyspieler aber bewegt sich dorthin, wo der Puck hingeht. Und die Volks- und Raiffeisenbank Itzehoe ist eine großartige Bank.“

300 Entscheidungen in 90 Minuten

Sportlich blieb es auch bei dem diesjährigen Festredner Knut Kircher, Ex-Bundesliga Schiedsrichter und ehemaliger Fifa Referee, der die Veranstaltung mit seinem Vortrag „Die Entscheidung steht!“ abrundete. Immer wieder zog er Parallelen zwischen dem beliebten Ballsport und dem erfolgreichen Führen einer Bank und unterstützte damit Manfred Kowalewski bei seiner Aussage, dass wir in die richtige Richtung laufen.